2019-05-I Ungarn-Slowakei
- fred-on-discovery
- 10. Mai 2019
- 3 Min. Lesezeit

Unser Weg führte uns weiter nach Ungarn.

Hier begrüßte uns eine fast schon gespenstig leere Autobahn.

Wir sind auf dem Weg in die "sieben Bäder Stadt" Miskolc.

Unser Ziel ist das Höhlenbad in dieser Stadt.

Dieses Höhlenbad bietet ein einzigartiges Ambiente

in einem vom Karstwasser gebildeten Höhlensystem.

Hier schwimmt man in verschiedenen, miteinander verbundenen Höhlen in angenehmen 34-36 Grad warmen Thermalwasser.

Total relaxt fahren wir weiter nach Eger und verbringen zwei Nächte im Tal der schönen Frauen.

Hier in dem kleinen Tal gibt es mehr als 14 Weinlokale, die ihre Weine anbieten

und hoffen, dem Einen oder Anderen damit auch anderweitig helfen zu können.

Die meisten dieser Lokale sind sehr klein und urig.

Wein ist fast überall auf der Welt beliebt, warum sollte es hier anders sein und so sind die Lokale recht gut besucht.

Nicht alle Gäste im Tal genießen den Wein, dafür das Wetter.

So gehen wir ins Stadtzentrum von...

Hier treffen wir uns mit Isa. Sie haben wir vor fast 4 Jahren auf einer Trekkingtour in Bhutan kennen gelernt und halten seitdem Kontakt. Es ist schon sehr interessant, wo das Leben die Menschen so hinspült.

So bekommen wir von Isa, die nun hier lebt, eine Stadtführung.

Die Basilika von Eger,

wirkt in der Front eher wie ein Gerichtsgebäude.

Innen ist sie hell

wunderschön restauriert und

besitzt zudem eine der größten Orgeln in Ungarn.

Von da aus geht es auf den Marktplatz mit seinen schönen alten Gebäuden

und einer Kirche.

Eger hat um den Marktplatz herum kleine Sträßchen als Fußgängerzonen

und neben Restaurants und Einkaufsläden gibt es viele kleine Dinge zu entdecken, wie diese wunderschöne Malerei in einer Toreinfahrt.

Eger besitzt einen schönen Park und viele gut restaurierte Gebäude.

Zudem hat es eine lange Geschichte und bietet das ganze Jahr über eine Vielzahl an interessanten Veranstaltungen.

Das Wetter ist schön und so fahren wir nach Bogacs auf einem Campingplatz

mit angeschlossenem Thermalbad.

Auch hier gibt es wieder wohltemperiertes Wasser mit verschiedenen Temperaturen in unterschiedlichen Becken. Um diese Jahreszeit ist es auch noch nicht überlaufen.

Der Mensch braucht Abwechslung und so zieht es uns weiter in die Slowakei.

Wir wollen in die Hohe Tatra. So geht es nach Poprad und dann hinein in die Berge.

In Tatranska Lomnica finden wir einen schönen Platz zum Stehen und

nutzen das Wetter gleich für eine Wanderung. Hinauf geht es mit der Seilbahn zum Skalnato Pleso.

Wir sind am Ziel und gleichfalls erstaunt, wie viele Leute hier noch zum Ski fahren kommen. (Am linken Hang sind die Abfahrtspisten.)

Nachdem wir uns in Ruhe umgesehen haben, geht es nun an den Abstieg.

Es liegt doch noch mehr Schnee als erwartet, aber das ist kein Problem.

Als die ersten Passagen schneefrei sind

haben wir wieder mehr Aufmerksamkeit für dieses herrliche Panorama.

Da wird es Zeit für eine Pause.

Von eben noch schneefrei wird es nun wieder gefährlich glatt. Hier lag wohl Einiges an Schnee.

Die Zamkovskeho Baute, ein beliebtes Ausflugsziel.

Hier gibt es sie noch, die Träger, die für Nachschub sorgen, damit auch jeder Wanderer sein Gulasch und sein Bier erhält.

Alles hat seine Geschichte.......

Der Blick hinab ins Tal. Ein großer Sturm hat 2004 große Teile des Baumbestandes der Tatra vernichtet.

Die Slowaken sind ein sehr wanderfreudiges Volk und so ist auch an diesem Sonntag ziemlich viel los in den Bergen.

Der Natur ihren lauf lassen. So ist es auch hier im Nationalpark und es wird lange dauern, bis sich die Natur erholt hat.

Wasserfälle sind immer ein Picknick- und /oder ein Selfi-Punkt.

Kreatives aus Schnee ist auch immer ein Anziehungspunkt und lädt zum Verweilen ein.

Doch der Winter ist besiegt.

Schilder machen das Leben nicht immer einfacher.

Doch solange die Sonne scheint, ist es einfach nur schön.

Wir sind nicht die einzigen, die an diesem Tag die Sonne genießen.

Am frühen Morgen auf dem Parkplatz.

Tschüß Hohe Tatra, es war wieder einmal ein sehr lohnenswerter Besuch.

Wann immer Thermalbäder in der Nähe sind, so soll man sie auch besuchen.

So haben wir uns nach unserem Tatra Besuch einen

sehr entspannten Tag im Thermalbad in Vrbov gegönnt Mit Wassertemperaturen zwischen 36 und 38 Grad.

In Strbske Pleso sind wir dann doch überrascht, dass hier noch der ganze See zugefroren ist und das Ende April.

Normalerweise sieht es hier so aus.

Wir fahren weiter und besuchen das Hrad-Castel

und seiner hübschen kleinen Kapelle auf einem Fels im kleinen See.

Wir halten am Stausee Liptovsky an der alten Kirche Church of St. Marie für einen schönen Spaziergang über die Staumauer und eine ruhige Nacht .

Ein letzter Blick über den Stausee bevor wir weiter nach Polen fahren.