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2017-05-II Polen, Weißrussland, Litauen (von Leba nach Nida)

  • Autorenbild: fred-on-discovery
    fred-on-discovery
  • 30. Mai 2017
  • 2 Min. Lesezeit

Nachdem wir Leba mit seinen wunderschönen Wanderdünen verlassen haben, sind wir weiter nach HEL gefahren.

Hel liegt an der östlichen Spitze der Putziger Nehrung, die ca. 36 km in die Danziger Bucht ragt. Sie ist stellenweise nur 200m breit,

so dass man bequem vom darüber hinwegschauen kann.

Weiter ging es nach Danzig (Gdansk) mit seiner schönen Altstadt.

Anschließend erholten wir uns ein paar Tage in Krynica Morska. Dies liegt auf der Frischen Nehrung und grenzt an den russischen Oblast Kalingrad.

Das Schöne an Polens Ostseeküste sind die in der Vorsaison menschenleeren, ewig weiten Sandstrände mit den hinter den Dünen liegenden Kiefernwäldern.

Über Augustow fuhren wir ins weißrussische Grodno. Weißrussland bietet momentan den Besuch dieser Stadt und des Augustowkanals, der die Weichsel mit der Memel verbindet, für 5 Tage visafrei an. Grodno bietet eine Mischung aus altrussischen Kirchen und kommunistischen Zweck-Bauten mit Denkmälern, aber auch wunderschönen und gepflegten Parkanlagen.

Der Kurzbesuch in Weißrussland endete mit der Grenzüberfahrt Weißrussland - Litauen, wo wir uns erst einmal die Hauptstadt Vilnius anschauten. Die Altstadt von Vilnius ist eine der größten Osteuropas und wurde 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Da sie über 50 Kirchen besitzt, wird sie auch ROM des Ostens genannt. Das einzig störende ist der Verkehr in den engen Gassen, hier würden verkehrsberuhigte Zonen die Altstadt noch um ein Vielfaches aufwerten.

Nach Vilnius besuchten wir den Berg der 1000 Kreuze. Dies ist ein Wallfahrtsort, den die Leute individuell besuchen und Kreuze ablegen bzw. aufhängen. Wenn der Wind sanft bläst, hört man das Klirren der Kreuze wie einen Gesang. Die ersten Kreuze wurden 1831 für die in den niedergeschlagenen Aufständen gefallenen Litauer aufgestellt. Später kamen Kreuze für die Opfer der sowjetischen Straflager hinzu, wobei die russischen Besatzer, die Gedenkstelle immer wieder vernichteten. Doch jedes Mal entstand sie neu und es kamen immer mehr Kreuze hinzu. Heute sind es über 10.000.

Weiter ging es über Klaipedia mit der Fähre auf die Kuhrische Nehrung nach Nida. Dieses Fischerdorf wurde in den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts von deutschen Intellektuellen, wie z. Bsp. Thomas Mann u.a. heimgesucht. In den 90ern waren es wieder die Deutschen, die Nida als Erholungsort populär machten. Hinter Nida erheben sich (ähnlich wie in Leba-Polen) die bis zu 60m hohen Wanderdünen, die weit ins russische Gebiet Richtung Kaliningrad reichen. Auch hier wieder wunderschöne lange menschenleere Sandstrände.

 
 
 
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