2017-09-I von Saas nach Triest
- fred-on-discovery
- 18. Sept. 2017
- 2 Min. Lesezeit
Im Saas-Tal hatten wir wunderschönes Wetter, so dass wir einige Wanderungen unternehmen konnten. Damit hatten wir die Chance,
Saas-Fee aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten,


einen Rundblick auf 14 Viertausender zu genießen,


Bergsteiger bei der Besteigung des Weissmies zu beobachten,

und die Tier- und Pflanzenwelt zu bestaunen.



Anschließend fuhren wir nach Zermatt, um endlich mal das Matterhorn zu sehen.

Da das Wetter mitspielte, entschieden wir uns, den Matterhorn-Trail zu laufen. Ohne Karte, nur nach Wegweisern, dachten wir, dies sei eine Rundewanderung von 4 Stunden.




Es stellte sich heraus, dass die Tour von Zermatt bis zum Schwarzsee ging und 4 Stunden dauerte. Also mussten wir nochmal 3,5 Stunden zurück.
Dafür wurden wir aber mit einer wunderschönen Aussicht auf Zermatt und hundert verschiedener Sichten auf das Matterhorn belohnt.
Die größte Freude dabei war, dass das Wetter hielt.

Trotzdem hat es uns erstmal gereicht und so fuhren wir (bzw. zuckelten mit immerhin 30 km/h) weiter über den

Simplon Pass nach Italien.
Während der Fahrt haben wir festgestellt, dass Stau eigentlich immer nur hinten doof ist, denn vorn hat man immer freie Strecke und somit wunderbare Sicht.
In Italien blieben wir zuerst am Lago Maggiore,

um uns dann die italienische Rivera anzusehen.


Nach Pisa, wo ich versucht habe, diesen krummen Turm gerade zu biegen, was mir natürlich nicht gelang,


ging es nach Florenz . Beide Städte verzauberten uns auf ihre Weise. Störend empfanden wir einzig und allein, die vielen Touristenmassen, die sich meist in Horden durch die Gassen drängten und als Pulk die schönsten Fotoaufnahmen versauen, da sie immer ausgerechnet an den fotogensten Stellen ihre stundenlangen Vorträge von den Reiseleitern erhalten.




Anschließend fuhren wir quer durch die Toskana an die Adria nach Ravenna. Neben Rimini besuchten wir auch San Marino.
San Marino ist nach dem Vatikan und Monaco der drittkleinste Staat Europas und hatte an dem Tag als wir ihn besuchten, in etwa genauso viele Besucher wie Einwohner.



Weiter ging es nach Padua. Diese Stadt kann man mit Florenz und Pisa gleich setzen, da sie genauso viele Sehenswürdigkeiten besitzt und ein ähnliches Flair verbreitet. Wir bummelten wie immer darauf los und schauten uns die vielen alten Gassen, Kirchen, wunderschönen Gebäude, Kathedralen und Parks an. Dabei schafften wir es zum ersten Mal, uns wirklich zu verlaufen. Da es keine aussagefähigen Stadtpläne gab, musste das erste Bild, welches wir in Padua aufgenommen hatten, herhalten. Durch viele nette und wild darauf los erklärende und gestikulierende Italiener, fanden wir nach einem längerem Spaziergang dann doch noch zu unserem Auto zurück.


Auf dem weiteren Weg entlang der Adria-Küste war Triest unser letztes Ziel in Italien.

