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2017-10-I durch Ex-Jugoslawien

  • Autorenbild: fred-on-discovery
    fred-on-discovery
  • 7. Okt. 2017
  • 2 Min. Lesezeit

Um von Italien nach Kroatien zu kommen, muss man ein kurzes Stück durch Slowenien.

Dies nutzten wir und schauten uns gleich die erste Stadt Koper

an. Anschließend fuhren wir nach

Piran, eines der schönsten Dörfer an der kroatischen Küste.

Weiter ging es über

Porec,

und Pula

nach Hum,

der kleinsten Stadt (mit Stadtrecht) der Welt mit gerade einmal 20 Einwohnern.

Über Baker

fuhren weiter auf die Insel Krk nach Krk

und Vrbnik

mit der engsten Strasse der Welt, die gerade einmal 43 cm breit ist.

Entlang der kroatischen Küste fuhren wir nach Dalmatien, wo wir uns die schönen Altstädte von Zadar

und Split

anschauten. Kroatien ist trotz seiner Schönheit zu sehr auf Massentourismus ausgerichtet. Hier geht es nur darum, schnell viel Geld zu machen. So ist das Übernachten im eigenen Auto (egal ob PKW oder Camper) außerhalb von Campingplätzen und sogar auf Privatgrundstücken verboten. In Pula standen wir auf einem Großparkplatz zusammen mit 2 anderen Travellern und wurden früh kurz vor 7 von der Polizei und einer Stadtbeamten geweckt, um die fällige Strafe abgezockt zu bekommen. Zeitgleich erhielten wir eine eindringliche Belehrung, das man sich in Kroatien auch als Tourist an die geltenden Gesetzte zu halten hat. Um gleich an ihr Geld zu kommen, lud ein Polizist zwei der drei Männer (wir verfügten noch nicht über die Landeswährung) in sein Auto und fuhr unangeschnallt mit 80km/h durch die Stadt zum nächsten Geldautomaten, der wie sich später herausstellte, auch noch einen wesentlich schlechteren Kurs auszahlte als zur Zeit angegeben war. Zurück auf dem Parkplatz erfuhren wir auch den Grund der Eile. Wie man uns mitteilte galt es noch "andere Gäste" zu wecken. Wir haben in ganz Kroatien keinen Parkplatz gefunden, auf dem keine Parkgebühren verlangt werden.

So verließen wir Kroatien Richtung Bosnien, wo das Freistehen toleriert wird.

Neben Mostar

schauten wir uns die Hauptstadt Sarajevo an,

in der 1984 die olympischen Winterspiele stattfanden. Noch immer sieht man die Auswirkungen des Bosnienkrieges von 1992-95. Die vielen zerstörten Häuser und Einschusslöcher an den Wänden erzeugen schon ein komisches Gefühl. Ab und zu sieht man auch Gefahrenhinweise oder Verbotsschilder, da in vielen Wäldern immer noch nicht alle Mienen geräumt wurden.

Durch die wunderschönen Berge Bosniens fuhren wir weiter nach Tribinje, wo eine schöne orthodoxe Kirche über dem Hausberg drohnt.

Über die kroatische Exklave Dubrovnik

fuhren wir nach Montenegro, Europas jüngsten Staat. Dort besuchten wir die wunderschöne Altstadt von Kotor

und erholten uns ein paar Tage an der schönen Küste südlich von Bar.

Wir kratzten kurz Serbien an,fuhren nach Pristina in den Kosovo und weiter nach Skopje, der Hauptstadt Mazedoniens. Hier sahen wir uns die moderne Innenstadt mit der Kirche Mutter Theresas (die 1910 in Skopje geboren wurde), die Altstadt und später das ganze von Skopjes Hausberg von oben an.

Nach Skopje fuhren wir durch den Mavroro-Nationalpark

nach Ohrid an den Ohrid-See,

von wo es weiter nach Albanien geht.

Mazedonien hat uns übrigens von allen ehemaligen jugoslawischen Staaten am Besten gefallen,

da es noch nicht zu sehr touristisch überlaufen und preislich auch noch human ist.

Was in allen Ländern allerdings extrem stört, ist der Müll, der wie auch in Russland, einfach sinnlos in die Umwelt gekippt wird.


 
 
 
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