2017-12-I von Athen nach Thessaloniki
- fred-on-discovery
- 14. Dez. 2017
- 2 Min. Lesezeit
In Athen gibt es trotz der 664.000 Einwohner beschauliche Ecken.


Aber deswegen waren wir nicht da. Wir wollten das alte Athen erkunden. Zuerst besuchten wir das Panathenäische Stadion,

welches im Jahr 330 v.Chr. in einer Senke zwischen 2 Hügeln angelegt wurde. Für die ersten olympischen Spiele der Neuzeit im Jahr 1896 wurde es in Marmor erneuert. Hier war auch der Marathonzieleinlauf (Start in Marathon – siehe vorherigen Bericht) bei den olympischen Spielen 2004.

Die Hauptattraktion Athens ist natürlich die Acropolis mit dem Parthenontempel, der 432 vor Christus erbaut wurde und bis heute seine Faszination nicht verloren hat. Weder am Tag noch in der Nacht.



Der Erechtheiontempel entstand 406 v. Chr. und steht ebenfalls auf der Acropolis neben dem Parthenontempel.

Der Tempel des olympischen Zeus (515 v. Chr.)

und der Hephaistostempel (415 v. Chr.)


an der griechischen Agora bilden weitere Highlights des antiken Athens. Nicht zu vergessen ist jedoch auch das archälogische Museum, welches eine unglaubliche Vielfalt von Exponaten aufweisen kann sowie die Altstadt mit ihrem Basar. Unzählige kleinere Ausflugsziele in und um Athen, die mit der Tram oder der Metro sehr gut zu erreichen sind, machen Athen insgesamt zu einem attraktiven Reiseziel.
Weiter ging es über Chalkis

zu den heißen Quellen von Loutra -Thermopilon, die wir ausgiebig genossen,

bevor wir zu den Meteoraklöstern,

fuhren, die auf Sandsteinfelsen gebaut sind. Von den ursprünglich 24 Klöstern



sind heute noch 6 bewohnt und zu bestimmten Zeiten für Besucher geöffnet.


Sie alle trohnen über der Stadt Kalambaka,

die schon festlich geschmückt ist.


Auf der Weiterfahrt zur nächsten Ausgrabungsstätte in Pella erhob sich vor uns majestätisch der Olymp. Dieser wäre mit Sicherheit eine Besteigung wert, jedoch hat er sich mittlerweile in eine Schneedecke gehüllt.

In Pella, dem Geburtsort Alexander des Großen sind die Grundmauern und Säulen sowie einige Fußböden riesiger Privathäuser erhalten. Hier kann man sich die Pracht der einstigen Wohnräume gut vorstellen.


Entlang des Dorijansees


fuhren wir kurz zurück nach Mazedonien (hier kostet der Liter Diesel im Vergleich zu Griechenland 40 Cent weniger) und weiter nach Bulgarien, wo uns erneut heißen Quellen erwarteten.

Da auch hier in den Bergen der Winter Einzug gehalten hat (mit Frost in der Nacht), genossen wir es um so mehr, uns zu jeder Tages- und Nachtzeit in den frei zugänglichen Quellen aufzuwärmen und zu entspannen.

Zurück am Meer besuchten wir Thessaloniki, der mit 325.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Griechenlands, wo wir u.a. ein paar organisatorische Dinge erledigen mussten.

Das heißt jedoch nicht, dass wir der Stadt selbst keine Beachtung schenkten. Aber erst die Arbeit, dann das Vergnügen. So liefen wir die wunderschöne 3 km lange Promenade entlang zum weißen Turm, dem Wahrzeichen der Stadt.



Die Aussicht von der Fußgängerzone Richtung Meer, mit dem Blick auf die Berge des Olymp, kann man von unzähligen kleinen Strassenkaffees genießen.

Wir besichtigten noch einige frühchristliche und byzantinische Monumente (wie hier die Rotonda, erbaut 360 n. Chr.), , bevor es langsam in grobe Richtung Türkei weiter geht.
